Waldbrandgefahrenstufen

Mit der Warmen Jahreszeit steigt auch die Gefahr von Wald- und Grasland-/Flächenbränden. Zwischen dem 01. März und dem 31. Oktober eines jeden Jahres gibt der Deutsche Wetterdienst täglich aktualisierte Wald- und Graslandbrandgefahrenprognosen für Deutschland heraus. Mit einem Klick auf die Karte bekommen Sie einen Überblick über die Gefahrenlage. Für den Bereich XXXXXX sind die Werte der Station XXXXXXX ausschlaggebend die im Bereich Baden-Württemberg ist.© Deutscher Wetterdienst, Offenbach

Seit 2014 gilt für alle Bundesländer ein einheitliches Warnstufenmodell, welches im Herbst 2013 beschlossen wurde und bundeseinheitlich die Darstellung der Waldbrandgefahr mit den Stufen 1 - 5 vorsieht. Die aktuelle Gefährdungsstufe ist bei der örtlichen Feuerwehr oder bei den Forstämtern, welche zumeist die aktuelle Waldbrandgefahrenstufe festlegen, zu erfahren.
Die zurzeit bestehende Waldbrandgefahrenstufe in dem jeweiligen Landkreis kann man auch auf Hinweistafeln, welche oft in der Nähe von Waldrändern aufgestellt sind, ablesen.

Waldbrandgefahrenstufen:
Stufe 1: sehr geringe Gefahr
Stufe 2: geringe Gefahr
Stufe 3: mittlere Gefahr
Stufe 4: hohe Gefahr
Stufe 5: sehr hohe Gefahr

 

 

 

 


Erklärung der Waldbrandgefahrenstufen:

  • Stufe 1:
    Die Waldbrandgefahr ist nur sehr gering.

  • Stufe 2:
    Erhöhte Umsicht und Vorsicht! Keine gefährdungsbedingte Einschränkung des Betretens. Beim Abstellen von Fahrzeugen in Waldnähe ist zu beachten, möglichst nicht über trockener Bodenvegetation zu parken. Genehmigte Arbeiten sind mindestens zwei Tage vorher beim zuständigen Revierförster anzumelden. Das Befahren von Waldwegen ist nur zur Durchführung genehmigter Arbeiten, für die Jagd und für Waldbesitzer gestattet. Schweißarbeiten sind nur mit entsprechender Genehmigung und bei Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen gestattet. Sprengarbeiten sind verboten. Das Ausbringen leicht brennbarer oder chlorhaltiger Chemikalien ist verboten. Zum Verbrennen von Schlagabraum und Reisig ist eine Genehmigung einzuholen.

  • Stufe 3:
    Notwendige Einschränkungen! Das Betreten bleibt grundsätzlich erlaubt. Offenes Feuer ist verboten. Schlagabraum und Reisig dürfen nicht mehr verbrannt werden, eventuelle Genehmigungen dafür werden automatisch ungültig.

  • Stufe 4:
    Äußerste Vorsicht und weitere Einschränkungen! In Waldgebieten sollten öffentliche Straßen und Wege aller Art nicht verlassen werden. Schweißarbeiten sind generell verboten, Ausnahme: zur Behebung von Betriebsstörungen an Eisenbahnschienen / Bahnkörpern. Besucher des Waldes dürfen öffentliche Straßen und Wege, auch Waldwege, nicht verlassen. Es können Parkplätze und touristische Einrichtungen in den Wäldern gesperrt werden.

  • Stufe 5:
    Maximaler Schutz des Waldes! In Waldgebieten dürfen öffentliche Straßen und Wege aller Art nicht verlassen werden. Die Forstbehörde und der Waldeigentümer können betroffene Waldgebiete zeitweilig sperren und damit jegliches Betreten und Befahren untersagen. Ausnahmen gelten nur für Waldbesitzer und deren Beauftragte, für die Forstbehörde, für speziell genehmigte Arbeiten durch die Forstbehörde sowie für die Feuerwehren, die Polizei, den Rettungsdienst und die Katastrophenschutzbehörde. Das Betreten des Waldes ist verboten. Es können Ausnahmen zugelassen werden. Generell ausgenommen von dieser Regelung sind Waldbesitzer zur Ausübung angewiesener forstlicher Arbeiten und zur Jagd. Auf Straßen und Parkplätzen in und an Wäldern besteht Parkverbot. Parkplätze sind von den Kommunen entsprechend zu kennzeichnen.

Freiwillige Feuerwehr Riestedt
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Notruf: 112
Tel.: 03464/579340

Riestedt, ein Ortsteil der Stadt Sangerhausen, liegt im Südwesten von Sachsen-Anhalt, 
im Landkreis Mansfeld-Südharz. Mit seinen 1333 Einwohnern und
einer Fläche von 1.419,5 ha ist Riestedt mit einer der größten Ortsteile der Stadt.
Angrenzend an dem Ort verläuft die Bundesstraße B 86 sowie die Bahnstrecke
Halle-Kassel. Neben einem Bahnhof an dieser Bahnstrecke, findet man in Riestedt
einen Kindergarten, eine Freie Grundschule, eine Minigolfanlage und vieles mehr.
Durch seinem ländlichen Flair, mit vielen Kleinbauern und einer Agrargesellschaft, durch die kleineren und mittelständigen Betriebe sowie durch das Vereinsleben
ist Riestedt sehr geprägt und somit ein beliebter Wohnort für Groß und Klein.

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